Sportangebote
 
Tag Cloud

1. Mannschaft 11/12


Über Uns

 

Nach durchwachsenem Saisonstart mit teilweise kuriosen Wettkampfverläufen erreichten wir nach 5 Wettkämpfen mit 4:6 Punkten einen Platz im unteren Mittelfeld. Wir hätten hier sowohl mit 10:0 als auch mit 0:10 Punkten stehen können. In der 2. Saisonhälfte spielten wir dann mehr Schrott als Schach und landeten mit 5:13 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Den fälligen Stichkampf gegen den Vorletzten der anderen Gruppe (SV Hilden I) gewannen wir mit 4,5:3,5. 

 

 

1. Mannschaft Saison 2011 / 2012  
Verbandsliga Gr. 2  
1. Runde am 11.9.2011  
SG Kaarst - BSW Wuppertal 25.09.2011
SG Solingen 4 3 - 5 SG Hochneukirch  
Düsseldorfer SK 3 4 - 4 SV Kamp-Lintfort  
SG Duisburg-Nord 3 - 5 SF Erkelenz  
SC Solingen 1928 - Düsseldorfer SV  
           
2. Runde am 16.10.2011  
BSW Wuppertal - Düsseldorfer SV  
SF Erkelenz - SC Solingen 1928  
SV Kamp-Lintfort - SG Duisburg-Nord  
SG Hochneukirch 4 - 4 Düsseldorfer SK 3  
SG Kaarst - SG Solingen 4 02.10.2011
           
3. Runde am 20.11.2011  
SG Solingen 4 - BSW Wuppertal 06.11.2011
Düsseldorfer SK 3 - SG Kaarst  
SG Duisburg-Nord - SG Hochneukirch  
SC Solingen 1928 4 - 4 SV Kamp-Lintfort  
Düsseldorfer SV 4 - 4 SF Erkelenz  
           
4. Runde am 11.12.2011  
BSW Wuppertal 5 - 3 SF Erkelenz  
SV Kamp-Lintfort - Düsseldorfer SV  
SG Hochneukirch 4 - 4 SC Solingen 1928  
SG Kaarst 4 - 4 SG Duisburg-Nord  
SG Solingen 4 6 - 2 Düsseldorfer SK 3  
           
5. Runde am 15.1.2012  
Düsseldorfer SK 3 3 - 5 BSW Wuppertal  
SG Duisburg-Nord - SG Solingen 4  
SC Solingen 1928 4 - 4 SG Kaarst  
Düsseldorfer SV 4 - 4 SG Hochneukirch  
SF Erkelenz - SV Kamp-Lintfort  
           
6. Runde am 12.2.2012  
BSW Wuppertal - SV Kamp-Lintfort  
SG Hochneukirch 5 - 3 SF Erkelenz  
SG Kaarst 1 - 7 Düsseldorfer SV  
SG Solingen 4 3 - 5 SC Solingen 1928  
Düsseldorfer SK 3 - SG Duisburg-Nord  
           
7. Runde am 26.2.2012  
SG Duisburg-Nord 1 - 7 BSW Wuppertal  
SC Solingen 1928 4 - 4 Düsseldorfer SK 3  
Düsseldorfer SV - SG Solingen 4  
SF Erkelenz 4 - 4 SG Kaarst  
SV Kamp-Lintfort 4 - 4 SG Hochneukirch  
           
8. Runde am 18.3.2012  
BSW Wuppertal 3 - 5 SG Hochneukirch  
SG Kaarst 1 - 7 SV Kamp-Lintfort  
SG Solingen 4 3 - 5 SF Erkelenz  
Düsseldorfer SK 3 4 - 4 Düsseldorfer SV  
SG Duisburg-Nord - SC Solingen 1928  
           
9. Runde am 22.4.2012  
SC Solingen 1928 1 - 7 BSW Wuppertal  
Düsseldorfer SV 7 - 1 SG Duisburg-Nord  
SF Erkelenz 4 - 4 Düsseldorfer SK 3  
SV Kamp-Lintfort 4 - 4 SG Solingen 4  
SG Hochneukirch 6 - 2 SG Kaarst  

 

 

Rangliste: Endstand nach der 9. Runde 
  Mannschaft TWZ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 MP BP
1 BSW Wuppertal I 2001 ** 3 7 5 5 7 14 44
2 Hochneukirch I 2040 5 ** 4 4 5 4 5 4 6 14 41,5
3 Kamp Lintfort I 2055 4 ** 4 4 4 7 12 42
4 Solingen 28 I 1922 1 4 4 ** 5 4 4 10 35,5
5 SG Solingen 68 IV 1979 3 4 3 ** 6 3 9 38
6 DSK III 1936 3 4 4 4 2 ** 4 4 9 34
7 SF Erkelenz I 1943 3 3 5 4 ** 4 4 5 9 34
8 DSV 1854 I 1995 4 4 4 ** 7 7 7 38
9 SG Kaarst I 1938 2 1 4 4 1 ** 4 5 27,5
10 Duisburg Nord I 1815 1 3 1 4 ** 1 25,5
                             
Nr. Name DWZ 1 5 6 10 4 8 7 3 2 Pkte % DWZ
Neu
1 Kapeller, B. 1859 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0% 1822
2238 1998 2075 1990 2159 2057 2150 2184 2261
2 Seipel 1922 - - - 0,5 0 0 - - 0,5 1 25% 1907
1931 1927 1999 2130
3 Kapeller, N. 2087 1 1k 0,5 1 1 0 0,5 0 1 5 63% 2092
2106 1902 1892 1929 1998 1964 2131 2194
4 Pauls 1986 0,5 0,5 0 1 1 0,5 0 0,5 0 4 44% 1973
2008 1956 1929 1782 1955 1966 2068 2002 2105
5 Braun 1869 0,5 0 0,5 0 1 0 0,5 0 0 2,5 28% 1839
2030 1835 1883 1673 1900 2009 1948 2033 1914
6 Solle 1907 0,5 1 0,5 0 0 0 1 0 0,5 3,5 39% 1895
1934 2035 1866 1879 1937 1902 1957 2025 1954
7 Wentzell 2066 1 - - 1 1 0,5 1 - - 4,5 90% 2087
1920 1731 1813 2060 1887
8 Lukoviczki 1809 0 1 0 0,5 0 0 0 - 0 1,5 19% 1766
1884 1883 1916 1551 1819 2008 1843 1922
E1 Tremöhlen 1965 0 0 1         0,5   1,5 38% 1954
1873 1970 2003         2011  
E2 Schulze 1737   1           0   1 50% 1755
  1915           2020  
9 Peter 1909               0   0 0% 1892
              1979  
10 Jakob 1945     1       1     2 100% 1962
    1885       1774    
31 Straus 1409                 0 0 0% 1406
                1829
  Gesamt   3,5 4,5 3,5 4 4 1 4 1 2      

Weitere Infos: http://nrw.svw.info/ergebnisse/show/2011/99/

 

 

 

Der Stichkampf gegen Hilden

 

 

    SV Hilden I       SG Kaarst I    
                 
Brett Rang-Nr. Name DWZ Ergebnis Rang-Nr. Name DWZ Ergebnis
1 2 Payenberg, Dirk 2029 1 2 Seipel, Thomas 1907 0
2 3 Kuhn, Dieter 2038 0 3 Kapeller, Norbert 2092 1
3 4 Seidel, Jörg 1962 0 4 Pauls, Wilhelm 1973 1
4 5 Wratschun, Frank 1930 1 5 Braun, Thorsten 1839 0
5 6 Czubak, Michael 1945 0,5 6 Solle, Rolf 1895 0,5
6 7 Wieling, Andreas 1882 0,5 1001 Tremöhlen, Thomas 1953 0,5
7 1002 Singer, Thorsten 2077 0 9 Peter, Laurenz 1816 1
8 17 Kappelt, Jörg 2107 0,5 10 Jakob, Matthias 1962 0,5
Gesamtergebnis                     Ø 1996 3,5                            Ø 1930 4,5

 

 

Aufgrund der tollen Ergebnisse der 2. Saisonhälfte (3 fette Klatschen und ein 4:4) haben wir uns den Stichkampf um den Klassenerhalt hart erkämpft.
Zur Aufstellung: Nach meiner Grottensaison an Brett1 war klar, dass ich nur als Mannschaftsführer agiere, aber nicht spiele. Luko hatte schon frühzeitig abgesagt, Rüdiger war beruflich verhindert. Mit Thomas, Laurenz und Matthias hatten wir allerdings sehr starken Ersatz.
Zur Taktik: Hilden war an den Brettern 1,7 und 8 von der DWZ klar im Vorteil. Allerdings spielt Thomas an Brett 1 wesentlich über seinem DWZ Niveau und Laurenz und Matthias sind unsere Aufsteiger der Saison. Hilden erwartete an diesen 3 Brettern mindestens 2 Punkte, also in der Mitte 2 bis 3 Remisen und Kampf ist gewonnen. Bei uns war es ähnlich. Wir holen an diesen 3 Brettern mindestens 1,5 Punkte und der Wettkampf ist gewonnen.
Zum Verlauf: Nach 1,5 Stunden war nicht viel los, 6 Partien waren sehr vorsichtig angelegt, an Brett 8 war einfach eine komische Stellung entstanden, an Brett 3 schien Willi sich einen Vorteil zu erspielen. Schnell zum Bäcker ein paar Brötchen holen und der Wettkampf nimmt Fahrt auf. Willi verwandelte seinen Vorteil zu einem schnellen Sieg, an Brett 5 und 6 wurde fleißig getauscht und man einigte sich auf remis. Zwischenstand nach 3 Stunden 2:1 für Kaarst. An Brett 1 gewann Thomas einen Bauern und ein Zweiter sollte auch noch fallen. Thorsten war an Brett 4 recht zufrieden mit seiner ausgeglichenen Stellung, Laurenz hatte an 7 Mühe mit dem Königsinder seines Gegners. Auf jedem Fall brauchte er lange um die richtigen Züge zu finden. Da gibt es gleich Zeitnot. Brett 8 stand für mich uneinschätzbar, aber Matthias schien sich einen Vorteil zu erspielen. Wir führen 2:1, Thomas (1) und Matthias (8) stehen gut. Das ist ja langweilig. Da hatten einige bei uns was dagegen. Thorsten machte Druck am Damenflügel, übersah ein Zwischenmatt, Stand 2:2. Norbert (2) fand überhaupt keinen Plan in seiner Stellung und bot remis an. In dem Moment hatte Thomas (1) eine gute Abwicklung, fand aber dann den noch besseren Zug, der leider sofort eine Figur kostete. Laurenz hatte bei vollem Brett noch 4 min. für mehr als 10 Züge. Norberts Gegner lehnte das Remisgebot ab. Laurenz umschiffte alle Klippen und schaffte die 40 Züge, es entstand ein Endspiel mit 2 Mehrbauern für Laurenz. Bei Thomas verschwanden viele Bauern und sein Gegner musste aufpassen, dass er nicht mit „falschem“ Läufer und Randbauern zurückbleibt. Norbert hatte weiter keinen Plan, ließ seine Zeit auf unter 2 Minuten runter laufen und machte dann die 15 Züge bis zur Zeitkontrolle. Seine Devise: Kein Plan= keine Zeit, dann muss ich ziehen. Kurz nach der Zeitkontrolle gewann Laurenz den 3. Bauern und sein Gegner gab auf. 3:2 für Kaarst. Kurz danach kam Norbert zu mir und fragte, wenn er gewänne, können doch Thomas und Matthias verlieren. Wir hätten dann den Wettkampf wg. Berliner Wertung immer noch gewonnen. Das bestätigte ich gerne. Was Norbert auch immer in seiner Stellung gesehen hat, es musste stark sein. Matthias gewann eine Figur und erreichte ein nach 5 Stunden gar nicht so leicht zu gewinnendes Endspiel. Thomas`Gegner spielte seine Stellung ganz sauber und fuhr den Punkt souverän ein. Nach über 5 Stunden stand es 3:3. Nach 5,5 Stunden sah auch ich, was Norbert schon vor über einer Sunde gesehen hat. Er hatte durch ein schönes Springeropfer mit Durchbruchsmotiv ein elementar gewonnenes Endspiel erreicht. Sein Gegner probierte noch 2 Fallen, gab aber um 15:50 Uhr auf. Der Klassenerhalt war sicher! Alle wussten es, nur Matthias nicht. Beide Spieler an Brett 8 hatten weniger als 5 Minuten und waren am Blitzen. Matthias war mit der Mehrfigur in klarem Vorteil, forcierte dann aber statt matt ein sofortiges Dauerschach, damit der Stichkampf "sicher gewonnen“ war.